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Tagebücher und persönliche Aufzeichnungen

Persönliche Aufzeichnungen über Jahre und Jahrzehnte. Wir transkribieren mit Sorgfalt und lassen den persönlichen Charakter erhalten.

Was sind Tagebücher?

Tagebücher sind persönliche Aufzeichnungen, oft über Jahre oder Jahrzehnte geführt. Sie reichen von kurzen Wetter- und Alltagsnotizen über Reisetagebücher bis zu sehr persönlichen Lebensaufzeichnungen. In Familienarchiven, Nachlässen und Heimatvereinen finden sich häufig Tagebücher, deren Inhalt erst durch eine Transkription zugänglich wird. Wer eine alte Handschrift lesen lassen möchte, entdeckt in einem Tagebuch nicht nur einzelne Ereignisse, sondern eine Stimme.

Welche Schriften kommen vor?

Im deutschsprachigen Raum überwiegen Kurrent und Sütterlin. Häufig schreiben Tagebuchautoren in einer sehr individuellen Hand mit eigenen Kürzeln und mit eingestreuten lateinischen Wörtern. Ältere Tagebücher können in Kanzleischrift abgefasst sein. Spätere Tagebücher mischen häufig Sütterlin mit lateinischer Schreibschrift.

Typische Herausforderungen

Tagebücher sind oft das Schwierigste, was wir in Privatbeständen lesen. Schreibende kennen sich selbst, deshalb verwenden sie Privatzeichen, Spitznamen, Initialen und Eigenheiten, die für Außenstehende nicht selbsterklärend sind. Hinzu kommen Skizzen, eingelegte Zettel, Kassentafeln und Quittungen. Bilder von Skizzen können auf Wunsch beschrieben oder erfasst werden, eine grafische Wiedergabe gehört nicht zum Standardumfang.

Was wir bieten

Lieferform

Standardmäßig PDF. Auf Wunsch zusätzlich Word für die Weiterverarbeitung in einer Familienchronik. Bei sehr langen Tagebüchern kann eine zusätzliche Excel-Übersicht mit Datum, Hauptthema und Personennamen sinnvoll sein.

Beispielprojekte

Ein dreibändiges Tagebuch eines Lehrers aus dem späten 19. Jahrhundert wurde vollständig in Kurrent transkribiert und mit einem Personenregister versehen. Die Familie konnte daraus eine eigenständige Lebensgeschichte zusammenstellen.

Ein Reisetagebuch aus den 1920er Jahren in Sütterlin wurde transkribiert und in eine moderne, lesefreundliche Fassung übertragen, ohne den persönlichen Charakter zu verlieren. Lieferung als PDF und Word.

Häufige Fragen zu Tagebüchern

Wie wird mit sehr persönlichen oder heiklen Inhalten umgegangen?

Vertraulich. Inhalte werden ausschließlich für die Auftragsbearbeitung verwendet, nicht öffentlich gemacht und nicht für Werbung verwendet.

Können Skizzen mitübernommen werden?

Skizzen werden im Standard nicht grafisch reproduziert. Sie können beschrieben oder als Bildhinweis in der Transkription vermerkt werden.

Was, wenn der Schreibende eigene Symbole verwendet?

Wir kennzeichnen Privatzeichen klar. Wo eine Bedeutung aus dem Kontext erschließbar ist, wird das vermerkt.

Verwandte Bereiche

Tagebücher gehören häufig zu denselben Nachlässen wie Briefe und Postkarten oder Feldpost. Eine kombinierte Bearbeitung lohnt sich oft.

Vorbereitung Ihrer Bilder

Damit eine zuverlässige Lesung möglich ist, sollten die Bilder Ihrer Dokumente bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. Eine Auflösung von mindestens 300 dpi ist Standard. Höhere Auflösungen schaden nicht, vor allem bei feinen Schriften und sehr kleinen Buchstaben. Wichtiger als die nominelle Auflösung ist eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Schlagschatten und ohne Reflexionen. Fotografieren Sie möglichst senkrecht, idealerweise mit Stativ und neutralem Hintergrund. Vermeiden Sie aggressive Bildverbesserungen wie automatische Kontrastverstärkung, weil sie feine Tintenspuren wegrechnen können. Wir bevorzugen unbearbeitete Originalaufnahmen gegenüber stark optimierten Versionen. Schicken Sie ein einzelnes Beispielbild zur Probe. Wir sagen offen, ob die Qualität für eine zuverlässige Lesung ausreicht oder ob eine erneute Aufnahme nötig ist.

Grenzen und Transparenz

Wir versprechen keine perfekte Lesung dort, wo das Original sie nicht zulässt. Wo Tinte ausgeblichen, Papier zerstört oder Schrift überschrieben ist, kennzeichnen wir das. Stellt sich beim Beginn der Bearbeitung heraus, dass eine Quelle weniger lesbar ist als zunächst angenommen, melden wir uns vor weiterer Arbeit. In Einzelfällen lehnen wir einen Auftrag ab, weil eine seriöse Lesung nicht möglich ist. Wir sagen das offen, statt eine vermeintlich vollständige Transkription zu liefern, die mehr behauptet als belegt werden kann. Lieferungen enthalten klare Markierungen für unsichere Stellen, vermutete Lesungen und vollständige Lücken. Damit bleibt jede Transkription nachprüfbar und kann von einer dritten Person fachlich beurteilt werden.

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